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Lindern, wo heilen nicht mehr möglich ist

22.10.1999

Das Rote Kreuz leistet jenen Menschen Hilfe, die sie am meisten brauchen. Viele Mitmenschen sterben langsam über Tage, Wochen, Monate oder länger – häufig einsam, verlassen und mit Beschwerden, die einen raschen Tod wünschenswert scheinen lassen. Körperlicher und seelischer Schmerz sind häufige Begleiter dieses Lebensabschnittes.

Die Gründung eines Hospizes ist für das Österreichische Rote Kreuz eine neue Herausforderung: Es werden Menschen, bei denen Heilung nicht mehr möglich ist, ganzheitlich betreut und ihre Schmerzen gelindert. Der Kranke soll in Würde bis zuletzt leben können – umsorgt von Ärzten, Familie, Freunden und professionellen Pflegern und Betreuern. Patient, Familie und Freunde erhalten Raum und Hilfe, um den bevorstehenden Abschied zu bewältigen.

“Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten, ist eine Verpflichtung im Sinne unseres Grundsatzes der Menschlichkeit”, so Rotkreuz-Sprecher Jany.

“Seit der Gründung durch die Krankenschwester Cicely Saunders 1947 in England hat sich die Hospiz-Bewegung zwar weltweit ausgebreitet”, sagt Bernhard Jany, “wie das Sterben jedoch menschenwürdig gestaltet werden kann, zeigten in Österreich bislang nur wenige Hospize.”

Das bereits bestehende Seniorenheim “Haus des Roten Kreuzes” in Salzburg wird vom Österreichischen Roten Kreuz um ein Hospiz mit 10 Betten erweitert, das im Dezember 2001 eröffnet wird. Die Spatenstichfeier findet am Mittwoch, den 3. November 1999 statt.

© medizin.at / ÖRK


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