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Lungenkrank durch Wasserdampf

31.03.2000

Gefahr durch Whirlpools, Brunnen oder schlechtgepflegte Hallenbäder: Forscher des „National Jewish Medical and Research Center“ behandeln immer mehr Patienten, die an einer Lungenerkrankung, hervorgerufen durch nichttuberkulöse Mycobakterien (NTM) leiden.

NTM werden durch Mycobakterien in Wasser und Erde übertragen - die Erkrankung ist nicht ansteckend. Die Bakterien (m. avium, m. chelonae) wachsen ausgesprochen schnell und treiben in einer schleimigen Schicht auf dem Wasser, wie es bei Brunnen, schlecht gereinigten Hallenbädern und Whirlpools vorkommen kann,

Ist man diesen Bakterien regelmäßig ausgesetzt, können sie Lungenerkrankungen verursachen. Die Bakterien kommen in der Natur z.B. in Brackwasser vor. Vor allem in Anlagen, die länger nicht benutzt wurden, werden Mycobakterien heimisch, da sie sich in Pumpenanlagen und stehendem Wasser ansammeln.

„Sie können ruhen und in der richtigen Umgebung plötzlich wieder erwachen“, erklärt Dr. Gwen Huitt, die am National Jewish NTM-Patienten behandelt. Durch Zimmerbrunnen, Schwimmbecken und Whirlpools, die alle erheblichen Dampf erzeugen, in dem die Bakterien in Wassertröpfchen mitgerissen werden, nehmen diese Erkrankungen zu.

Die Behandlung von m. avium und m. chelonae ist schwierig. Für eine effektive Behandlung müssen 3-4 Antibiotika gleichzeitig gegeben werden, oft intravenös. In einigen Fällen müssen sogar befallene Teile der Lunge chirurgisch entfernt werden.

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