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Bronchitis: Keine Hilfe durch Antibiotika

17.02.2000

Auch wenn das Vertrauen in Medikamente unbegrenzt sein sollte: Nur richtige Medikation kann zum Ziel führen. Gerade bei vielen lästigen Winterbeschwerden nützt der schnelle Griff zum Antibiotikum nichts.

Grundsätzlich sollte eine akute Bronchitis nach ein bis zwei Wochen ausgeheilt sein - hält allerdings schwerer Husten weiter an, sind weiterführende Untersuchungen angezeigt: Nicht nur Entzündungen der Lunge oder der Nasennebenhöhlen können Gründe für den Husten sein - auch Lungentumore zeigen Husten als Frühsymptome.

Bei durch Viren hervorgerufenen Bronchitis aber sind die gegen Bakterien gerichteten Antibiotika wirkungslos. Überdies haben Antibiotika Nebenwirkungen wie etwa Durchfall und Schädigung der Darmflora.

Erst bei eitrigem Auswurf und hohem Fieber ist der Griff zu Antibiotika sinnvoll, da in diesen Fällen eine nicht gänzlich kurierte virale Bronchitis Basis für eine bakterielle Infektion wurde und zu einer Lungenentzündung führen kann.

Schmeimverflüssigende Mukolytika ebenso wie Dampfinhalationen mit Beigabe von ätherischen Ölen (Eukalyptus, Kamille) helfen zähen Schleim zu bekämpfen. Medikamente, allerdings, die den Hustenreiz lindern oder stillen sollen, können zu Problemen führen: Die Luftstöße sind für den Auswurf des die Atemwege verlegenden Schleimes notwendig. Ebenso ist für vermehrte Flüssigkeitszufuhr zu sorgen, um die Sekrete flüssig und damit leicht aushustbar zu halten.

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