Monogamie ist keine Frage der Moral
15.02.2000
Vieles wäre leichter und sicherer wenn Menschen sich verhielten wie Präriewühlmäuse. Diese und andere Tiere, z.b. bestimmte Vogelarten und Primaten gehen mit ihren Partnern lebenslängliche Verbindungen ein. Kurz: Sie sind Monogam. Dies unterliegt neuen Forschungen zufolge jedoch nicht der Moral sondern der Biologie.
Wie eben erwähnt sind Präreiwühlmäuse monogam, ihre Verwandten, die Bergwühlmäuse jedoch nicht. Forscher des „Center for Behavioral Neuroscience“ in Emory fanden heraus, daß Monogamie abhängig von Reaktion des Körpers auf das Hormon Vasopressinist .
Dieses Hormon wird auch im menschlichen Hypothalamus ausgeschüttet, der Einfluß auf sein „soziales“ verhalten ist jedoch nicht mit dem der Tiere vergleichbar.
Auch bei Menschen spielt die Biochemie eine wichtige Rolle in zwischenmenschlichen Beziehungen, so konnten die Forscher beobachten, daß der Mensch unbewußt Partner sucht, der seine erotischen Wünsche erfüllen kann.
Der Rat der Verhaltensforscher an Menschen auf Partnersuche ist, zuerst seinen inneren Frieden zu finden. Man findet einen Partner wenn man dazu bereit ist und nicht wenn man das Verlangen danach hat.
© medizin.at
medflash u. medizin.at sind Produkte der treAngeli/ARGE teledoc.
Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten sind
nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwend-
ung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Ver-
vielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe
an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung
von treAngeli/ARGE teledoc ist untersagt. Es wird seitens der Urheber jede
Haftung für Inhalte und deren Auswirkungen ausgeschlossen. Wien, 1/2000