Diät gegen Regelkrämpfe ?
02.02.2000
Neuer Weg gegen altes Leiden: 10% aller Frauen leiden an Regelkrämpfen und an PMS(Prämenstruellen Syndrom). Ihre oft starken Beschwerden können mit spezieller fettarmer Diät gelindert werden.
Einer neuen Studie zufolge, die in der Februarausgabe des Magazins "Obstetrics
and Gynecology" veröffentlicht wurde, können Menstruationsbeschwerden wie Krämpfe und prämenstruelles Syndrom mit einer speziellen Diät erheblich gelindert werden.
Zu einem Teil sind die schmerzhaften Krämpfe durch Prostaglandine verursacht, ein Stoff, der aus dem Fett der Zellmembranen gebildet wird. Wird der "Fett-input" reduziert, können auch weniger Prostaglandine gebildet werden. Die fettarme Diät reduziert zudem die Östrogenproduktion, die das Zellwachstum anregt.
Dr. Neal Barnard vom Physicians Committee for Responsible Medicine und Forscher des Georgetown Medical Center untersuchten für die Studie 33 Frauen. Nach der fettarmen und vegetarischen Diät zeigte sich, daß die behandelten Frauen durchschnittlich an 1,5 Tagen pro Monat weniger Schmerzen hatten.
Es konnte auch zusätzlicher positiver Nutzen gezogen werden: Ein Mehr an Energie, weniger Gewicht und weniger Cholesterol ist der überzeugende Effekt, der für jede Frau erreichbar ist. Was die Schmerzreduktion betrifft, ist Dr. Barnard vorsichtig optimistisch: "Die Diät kann sicher nicht allen Frauen helfen, aber es scheint, daß die meisten Frauen darauf ansprechen".
© medizin.at
medflash u. medizin.at sind Produkte der treAngeli/ARGE teledoc.
Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten sind
nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwend-
ung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Ver-
vielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe
an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung
von treAngeli/ARGE teledoc ist untersagt. Es wird seitens der Urheber jede
Haftung für Inhalte und deren Auswirkungen ausgeschlossen. Wien, 1/2000