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Musiktherapie gegen Schmerzen und Psychosen

11.01.2000

Daß wohlklingende Musik eine entspannende Wirkung hat, ist altbekannt. Darüber hinaus wird Musik immer öfter bei psychischen Erkrankungen und in der Schmerztherapie eingesetzt.

Musiktherapie wird vorwiegend dann eingesetzt, wenn Patienten über die Symptome ihrer Erkrankung nicht sprechen können oder wollen. Neurotische Erkrankungen und seelische Behinderungen, die sich nach chronischen Krankheitsverläufen entwickeln können, werden zunehmend mit sanfter Musik behandelt.

Man unterscheidet in der Musiktherapie die aktive Therapie-Technik, bei der die Patienten selbst auf Musikinstrumenten spielen und die rezeptive Technik, bei der die Ärzte versuchen, die Probleme der Patienten mit speziell ausgewählter Musik zu lindern.

Auch die Wirkung einer Narkose soll durch Hintergrundmusik deutlich verbessert werden, berichtet der Lüdenscheider Sportarzt Ralph Spintge, der 110000 Patienten während eines operativen Eingriffes mit Musik berieselte. Er stellte dabei jedoch unterschiedliche Reaktionen, abhängig von der gewählten Musikrichtung fest.

"Am besten eignet sich eine Mischung aus bekannten Elementen, die Sicherheit vermitteln, und unbekannten, die Neugierde bei den Patienten wecken." Die Auswahl ist dabei besonders wichtig, um unangenehme Nebenwirkungen zu vermeiden. Auf Techno oder Hardrock wird ganz verzichtet, denn die Nachteile für den Patienten reichen von Epilepsieanfällen bis zu Herzrythmusstörungen."

In der Behandlung chronischer Schmerzen konnten ebenfalls erste Erfolge erzielt werden

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