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Ärztlicher Wochentags-Nachtdienst in Niederösterreich

11.01.2000

"Es ist kein Streit um eine Kurzrufnummer 141, sondern um die Qualitaet der Versorgung fuer die Niederoesterreicherinnen und Niederoesterreicher", meint HR Dr. Hadmar Lechner - Praesident des Roten Kreuzes Niederoesterreich zur vieldiskutierten Problematik rund um den aerztlichen Bereitschaftsdienst.

"Erst als ein fertiges Projekt wenige Tage vor dem Start zwischen den NOe Hilfsorganisationen und dem zustaendigen LH-Stv. Dr. Bauer ausverhandelt war, wurde von der Aerztekammer das Call- Center-Modell in die Diskussion eingebracht, der Grund dafuer ist mir genauso unverstaendlich, wie das Ende des Wochentags- Nachtdienstes durch die Aerztekammer selbst vor fuenf Jahren", so Dr. Lechner weiter.

Die Aerztekammer sollte sich nach Meinung des Rotkreuz- Praesidenten auf die Bereitstellung der praktischen Aerzte fuer dieses Modell konzentrieren und dem Roten Kreuz, das ja im Bereich des Wochenend-Aerztedienstes seit vielen Jahren die Telefondisposition des Kurzrufs 141 zur Zufriedenheit der Patienten und auch der beteiligten Aerzte durchfuehrt, diesen Bereich ueberlassen. Die Notrufnummer 141 ist uebrigens seit Jahren rund um die Uhr beim Roten Kreuz erreichbar, nur mangels flaechendeckender Verfuegbarkeit von Aerzten in den Wochentags- Naechten ist eine Vermittlung zumeist nicht moeglich.

"Es waere fuer einen Anrufer unverstaendlich, wieso die Rufnummer des Call-Centers unter Tags auf ein Tonband geschaltet wird, und nur am Abend funktioniert, mit Ueberlastungen und Wartezeiten wird auch hier zu rechnen sein - am Wochenende waere dann wieder eine andere Rufnummer zu verwenden. Die Zeitverzoegerung bis zur tatsaechlichen Hilfe - der Anruf wird ja dann vom Call-Center wieder an die Rotkreuz-Stellen weitergeleitet, da vom Call-Center direkt kein einziger Arzt ausgesandt wird - ist ebenfalls nicht immer zu erklaeren. Als zusaetzliche Servicestelle fuer die Niederoesterreicher- neben den 21 Rotkreuz- Aerztenotdienst-Leitstellen - ist das Call-Center zu begruessen, wir wehren uns nur gegen eine 'MEGA-Zentrale' ohne jede regionale Verbundenheit" so Praesident Dr. Lechner zum Abschluss.

© medizin.at / ÖRK


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