Aufgrund der Berichterstattung in verschiedenen Medien, daß auf illegalen Mülldeponien bei Neapel auch Hilfsgüter des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) gefunden wurden, hat das ÖRK am Dienstag eine
Mitarbeiterin nach Italien entsendet, um eine entsprechende Aufklärung zu erhalten.
Vor wenigen Minuten hat die italienische Staatsanwaltschaft gegenüber unserer Mitarbeiterin bestätigt, daß keine Hilfsgüter des ÖRK gefunden wurden, sagt Bernhard Jany, Sprecher des ÖRK. Auch die italienische Polizei und Journalisten, die an der Aufdeckung des Falles beteiligt waren, konnten von Anfang an keine ÖRK-Beteiligung feststellen.
Es hat sich herausgestellt, daß Spekulationen und Mutmaßungen in verschiedenen Zeitungen verwendet wurden. Die ursprünglichen Informationsquellen haben sich gegen diese unhaltbaren Anschuldigungen stets verwehrt, so Jany weiter. Das Österreichische Rote Kreuz ist ein Garant dafür, daß Hilfe ankommt.
Bei allen Hilfstransporten werden penibelste Verfahrensweisen angewendet: vom Einkauf, über den Transport und die Verzollung, bis zum Endempfänger. Das ÖRK wird mehrmals im Jahr geprüft niemals gab es Grund für die kleinste Beanstandung. Im Gegenteil wir werden stets für die ordentliche Dokumentation gelobt, erklärt Jany.
© medizin.at / ÖRK