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Der „Klaps“ kann Langzeitschäden verursachen

Noch hat die österreichisch verharmlosend "Gesunde Watschen" genannte Erziehungsmaßnahme nicht vollständig Einzug in das Register der Straftaten gefunden und auch die Grauzone der "wohlmeinenden" Klapse bleibt noch ein weites Feld der Elternbildung. Doch nun unterstreicht eine neue Studie das unterschätzte Potential für psychische Spätfolgen.

Der „therapeutische Klaps“ auf den Po bei unfolgsamen Kindern ist nicht zu vernachlässigen. Eine Studie im Canadian Medical Association Journal von Forschern an der McMaster Universität zeigt auf, daß die Folgen der “erzieherischen Klapsen” bis hin zur psychiatrischen Erkrankung reichen können.

Dr. Harriet MacMillan, eine Kinderpsychiaterin am Canadian Centre for Studies of Children untersuchte Fragebogen aus den Jahren 1990, 1991 und engte ihre Suche auf 4900 Personen ein. Diese wiederum füllten einen standardisierten Test betreffend Angststörungen, Depression, Alkoholmißbrauch und Drogenmißbrauch.

MacMillan: „Erwachsene, die einige Male oder öfters geschlagen wurden zeigten ein doppelt so hohes Risiko für Alkoholprobleme oder Drogenmißbrauch und 43% für Angststörungen.“


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